Miranda - ein 12" Ritchey Chrétien Cassegrain Teleskop

(Vorläufige Dokumentation)

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2.1.5 Nähere Untersuchung der entstehenden Bildfeldwölbung

Dieses Diagramm zeigt die vom Programm OSLO EDU errechneten Spots für einen Fokusbereich von -0.4mm (links) bis +0.4mm (rechts) . In der oberen Reihe sind die Spots für Strahlen am Rand eines Bildfelds von 0.5° zu sehen, in der unteren Reihe entsprechend die Spots für Strahlen auf der optischen Achse.

Achtung: die Berechnungen dieser Seite beruhen noch auf einem 400mm f/8 f/2,5 Ritchey-Chretien Teleskop.

Bild:miranda-image.field.curvature.gif

Man erkennt deutlich, dass sich der optimale Fokus, der sich für Strahlen auf der optischen Achse definitionsgemäß bei 0 befindet mit zunehmendem Abstand der Strahlen zur optischen Achse immer weiter in Richtung Himmel bewegt. Der Fokus für Strahlen am Bildrand eines 0.5° Feldes liegt ca. 0.32mm innerhalb des Fokus für Strahlen auf der optischen Achse. Diesen Fehler nennt man Bildfeldwölbung. Das Bildfeld ist nicht flach, sondern in Richtung Himmel gewölbt.</p>

Neben der Bildfeldwölbung ist auch in geringem Maße Astigmatismus jedoch keine Koma erkennbar.

Auch das unten abgebildete Diagram der Wavefront Analyse (ebenfalls mit dem Programm OSLO EDU erstellt) zeigt wie auch die Berechnungen mit meinem eigenen Programm, dass das Feld stark in Richtung Himmel gekrümmt ist.

Bild:miranda-wavefront-analysis.gif

todo: Auswirkungen visuell/fotografisch

 


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