Bei einer von diesen “diese Jugend von heute…” Diskussionen vor einiger Zeit regte sich mal wieder jemand heftig über die Graffiti am Bootshaus der DLRG auf. OK, dieser “I love Ines“-Typ war wohl nicht ganz in bei sich, als er die ganze Gegend mit seinen Liebesschwüren beschmiert hat. Ich denke auch bei Ines wird er damit nicht wirklich voran gekommen sein. Aber manches von den restlichen Graffiti ist doch ziemlich gut gemacht:
Ich persönlich finde da ja so das eine oder andere “Wochenendhäuschen” oder den Schilderwald am See mindestens genau so schlimm. Vorm “Haus am See” stehen auf geschätzten knapp 200 Metern doch tatsächlich 10 Masten mit insgesamt mehr als 20 Schildern. Wenn ich dort am Ufer lang gehe, habe ich immer das Gefühl, irgendjemand meint, dass ich völlig verblödet bin und dass es deshalb besser ist mir alles dreimal zu erzählen.
Das Schild hier rechts finde ich ja noch ziemlich originell. Auch der Hinweis die Feuerwehrzufahrt frei zu halten muss wohl sein. Obwohl das Schild mit den Boule-Regeln an der Boule-Bahn recht hübsch gestaltet ist, überkommen mich da schon erste Zweifel. Aber mal ehrlich, muss das hier wirklich alles sein?




Hallo Heiner,
ja auch ich „freue“ mich jedesmal über die kostenlose Lektüre am See.
Besonders, da das betreten der Eisfläche, auch im Sommer, nur auf eigene Gefahr gestattet ist.
Andererseits ist es doch auch gut, dass die Enten gleich informiert sind – ich krieg hier nix !-, da muß man gar nicht erst betteln. Allerdings sind sie schon deutlich diskriminiert, denn von Teichhühnern, Nonnengänsen und anderem Wassergeflügel ist(glaube ich) nicht die Rede.
Und wenn ich mir den Strand so angucke… – wie ist das denn eigentlich mit Sandburgen bauen?
Also, wenn schon Reglementierung, dann aber richtig!!!
Das einzig wirklich wichtige Schild fehlt aber gänzlich:
SCHWIMMEN ERLAUBT!
Natürlich mit Untertitel: Nichtschwimmer auf eigene Gefahr.
Vielleicht hat der Ottersberger Bauhof mal etwas Zeit übrig, für die ein oder andere Korrektur bzw.
Beseitigung von Informationsflut – Schildern, damit der See in seiner ganzen Pracht auch genossen werden kann, denn frei nach dem Motto: „ Otterstedt hat Zukunft“.