Beugungsbegrenzt

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Wellenoptisch betrachtet wird eine punktförmige Lichtquelle als ein kleines, von konzentrischen Beugungsringen umgebenes Scheibchen abgebildet. Die Größe dieses Scheibchens wird durch die Öffnung des jeweiligen optischen Systems bestimmt. Ist die Abblidung der punktförmigen Lichtquelle nach geometrischen Gesichtspunkten kleiner als das zentrale Beugungsscheibchen, spricht man von einer beugungsbegrenzten Optik. Die Qualität einer solchen beugungsbegrenzten Optik wird nicht durch Abbildungsfehler des Objektivs, sondern ausschließlich durch den Effekte der Beugung begrenzt.

Eine andere Definition gibt Uwe Laux in seinem Buch Astrooptik. Dort wird der Begriff Beugungsbehrenzt über die Definitionshelligkeit definiert:

0,8 < Definitionshelligkeit <= 1

Das heisst, ein System gilt als beugungsbegrenzt, wenn seine Definitionshelligkeit (Strehlzahl) mindestens einen Wert von 0,8 erreicht oder anders ausgedrückt die Helligkeit des zemtralen Beugungsschribchens mindesten 80% des theoretisch möglichen Wertes erreicht. Näheres zu Passfehlern und speziell der genauen Definition dess Begriffs Beugungsbegrenzt ist in DIN ISO 10110-5 (Optik und optische Instrumente - Erstellung von Zeichnungen für optische Elemente und Systeme - Teil 5: Paßfehler) geregelt.

Siehe auch

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