Blende (Refraktor)

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Beim Refraktor schaut der Benutzer in Richtung des offenen Himmels. Deshalb reagieren Refraktoren, die nicht oder nur unzureichend gegen Streulicht geschützt sind besonders negativ auf helle Lichtquellen knapp außerhalb des Gesichtsfeldes. Glücklicherweise lässt dieses Problem jedoch durch richtig dimensionierte und positionierte Blenden (engl.: baffles) leicht vermeiden.

Die Streulichtblenden sollen so angeordnet werden, dass sie einerseits den Strahlengang vom Objektiv zur Brennebene nicht beschneiden (vignettieren, andererseits aber auch kein Streulicht zur Brennebene gelangen lassen. Dazu sind in der Regel mehrere Blenden an vorher genau berechneter Position in den Refraktortubus und ggf. auch in den Okularauszug einzubauen. Auch die nötige Anzahl Blenden und der Durchmesser jeder einzelnen Blende kann im Vorfeld genau berechnet werden.

Anzahl, Position, Durchmesser

Es gibt eine Reihe von unterschiedlichen Methoden Anzahl, Position und Durchmesser der Blenden eines Refraktors zu berechnen. Dazu kommen etliche Abhandlungen über die richtige Dimensionierung und Positionierung von Blenden im Blendrohr von Cassegrain Teleskopen, die sich prinzipiell mit der selben Thematik beschäftigen. In der Amateurastronomischen Praxis haben sich jedoch nur einige wenige Ansätze durchgesetzt:

  • Ein zeichnerischer Ansatz von Scott Berfield ( http://www.berfield.com/baffles.html )
  • Eine konservative Variante dieses Ansatzes ebenfalls von Scott Berfield (die letzten zwei Zeilen des Artikels)
  • Ein iteratives Näherungsverfahren des oben genannten zeichnerischen Ansatzes wie es von verschiedenen Autoren vorgeschlagen wird (z.B. in "Tips und Tricks für Sternfreunde" von Wolfgang Paech, Thomas Baader (siehe Informationsquellen (Bücher) )
    Anmerkung des Autors: Wenn ich das richtig verstehe benutzt auch das Excel-Datenblatt von Thomas Meier und Björn Egdorf diesen Ansatz: (http://www.iq-tm.de/Downloads/Blendenberechnung_Refraktor.xls)

Da die Beschreibung des Verfahrens wohl erst aus Zeichnungen richtig klar wird, verweise ist hier zunächst auf die Weblinks, insbesondere den Artikel von Scott Berfield und den Auszug aus der (leider inzwischen eingestellten) Refraktor Selbstbau Mailingliste.

Siehe auch

Weblinks

Persönliche Werkzeuge

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