Foucault Test (Theorie)

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Beim Foucault Test werden die Strahlen einer punktförmigen Lichtquelle im Fokus der zu prüfenden Optik analysiert. Bei einer perfekten Optik werden an dieser Stelle alle Strahlen von der punktförmigen Lichtquelle wieder in einem einzigen Punkt vereinigt. Eine fehlerhafte Optik kann die Strahlen hingegen nicht wieder in einem Punkt bündeln, sie verteilt das Licht auf eine mehr oder weniger große Fläche.

Schiebt man nun im Fokus von der Seite her langsam eine Messerschneide in den Strahlengang, so wird der Strahl bei einer perfekten Optik schlagartig unterbrochen. Ein hinter der Messerschneide sitzender Beobachter sieht die Optik in einem Moment noch gleichmäßig hell erleuchtet und im nächsten Moment, wenn die Messerschneide die Strahlen abschattet, gleichmäßig dunkel. Bei einer fehlerhaften Optik vereinen sich nicht alle Strahlen im Fokus. Für den Betrachter dunkelt ein Teil der Optik schon frühzeitig ab, ein anderer Teil der Optik bleibt länger hell erleuchtet. An Hand des Schattens, der für den Beobachter auf der Optik sichtbar wird, kann er abschätzen, um welche optischnn Fehler es sich handelt. Haben beispielsweise unterschiedliche Zonen der Optik eine unterschiedliche Brennweite, so kann der Beobachter dies durch Verschieben der Messerschneide auf der optischen Achse genau vermessen.

Siehe auch

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