Gewindefurchen

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Wird ein Gewinde in duktilen (verformbaren) Werkstoffen (Alu, Zinkdruckguss, weicher Stahl usw.) benötigt, dann ist das Gewindefurchen häufig dem Gewindeschneiden vorzuziehen. Beim Gewindefurchen dient die Schraube als Werkzeug. Beim Hereindrehen der Schraube in die Bohrung wird ein Normgewinde in das Material gefurcht. Dabei wird in der Bohrung des Werkstücks Material verdrängt, welches in das Gewinde der Furchschraube fließt. Dadurch wird eine nahezu vollständige Gewindeüberdeckung erreicht. Als Vorteil dieser Methode kann genannt werden, dass keine Späne anfällt, die erheblich höhere festigkeit der Verschraubung, die Kaltverfestigung des Materials und die dynamische Selbsthemmung der Verschraubung.

Gewindefurchende Schrauben sind in DIN 7500 genormt.

Siehe auch

Weblinks

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