Interferometer

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Ein Interferometer ist ein Gerät, mit dem quantitative Messungen der Qualität einer Optik durchgeführt werden können. Im Laufe der Zeite wurden eine ganze Reihe recht unterschiedlicher Interferometer gebaut. Deren Grundprinzip lässt sich aber immer daruf zurückführen, dass das Licht einer Lichtquelle in zwei Teilwellen zerlegt wird. Eine der beiden Teilwellen dürchläuft die zu prüfende Optik, die andere dient als Referenzwelle. Werden beide Teilwellen wieder zusammen geführt, so interferieren sie. Aus dem Interfrenzmuster kann auf die Qualität der geprüften Optik geschlossen werden.

Interferometertypen

Die wichtigsten im Amateuteleskopbau eingesetzten Interferometer sind das Newton Interferometer, das Michelson-Interferometer, als Abwandlung davon das Twyman-Green-Interferometer, das Bath-Interferometer und das Fizeau-Interferometer.

  • Das Michelson Interferometer gilt als klassischer Aufbau für optische Interferometrie. Es wurde von Albert Abraham Michelson zunächst für das berühmte Michelson-Morley Experiment erfunden.
  • Das Twyman-Green Interferometer ist eine Variante des Michelson Interferometers, das hauptsächlich zum Prüfen von Optiken verwendet wird.
  • Das Bath Interferometer wurde von Karl-Ludwig Bath erfunden. Sein besonderer Vorteil ist, dass es keine Referenzsphäre benötigt und mit Weißlicht arbeitet.
  • Das Grundprinzip des Fizeau-Interferometer wurde von Armand Hippolyte Louis Fizeau erfunden und später vielfältig (z.B. Ceravolo Bauweise) verändert.
  • Eine wenig bekannte interferometrische Methode, das Lochinterferometer oder auch Point-Diffraction Interferometer stellt Kurt Schreckling in diesem Astrotreff Thread vor: Lochinterferometer, einfach und brauchbar

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