Julius Scheiner

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Julius Scheiner (* 25. November 1858 in Köln; † 20. Dezember 1913 in Potsdam) war ein deutscher Astrophysiker. Er studierte in Bonn Mathematik und Naturwissenschaften und promovierte 1882. Bereits seit 1881 war er als Assistent an der Volkssternwarte Bonn tätig, ab 1887 am Astrophysikalischen Observatorium bei Potsdam, wo er 1894 zum ständigen Mitarbeiter und 1898 zum Hauptobservator ernannt wurde. 1893 erhielt er von der Universität Berlin den Professorentitel und 1894 eine außerordentliche Professur.

Julius Scheiner entwickelte sie sogenannte Scheiner Methode (Scheinern, Einscheinern) nach der die Rektaszensionsachse (Polachse) der Montierung astronomischer Instrumente exakt parallel zur Rotationachse der Erde ausgerichtet wird. Auch das sogenannte Scheiner Grad ist ein von Julius Scheiner entwickeltes Maßsystem zur Bestimmung der Lichtempfindlichkeit von Fotoemulsionen. Dieses logarithmische System der Scheiner Grade war in Deutschland bis zur Einführung der DIN Angabe im Jahr 1934 in Gebrauch. Die DIN Angabe lässt sich in den Scheiner-Grad umrechnen, indem der Wert 10 addiert wird. (8 DIN entspricht demnach 18° Scheiner)

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