Montierungstypen

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Schon ab einer Vergrößerung von etwa 10x wird es unmöglich ein Fernglas oder Teleskop ruhig genug zu halten um sinnvoll beobachten zu können. Deshalb benötigt man eine Vorrichtung, die es ermöglicht das Teleskop genau in eine bestimmte Richtung zu positionieren. Wie schon bei den Teleskoptypen sind auch hier viele unterschiedliche Konzepte erdacht worden, die sich jedoch auf wenige Grundtypen reduzieren lassen.

Inhaltsverzeichnis


Azimutale Montierungen

Azimutale Montierungen (auch Alt/Az Montierungen) besitzt zwei Achsen, die im rechten Winkel zueinander angeordnet sind. Das Teleskop kann damit sowohl horizontal (Azimut) als auch in vertikal (Altitude) ausgerichtet werden. Um ein Objekt am Himmel zu verfolgen müssen beide Achsen mit wechselnden Geschwindigkeiten bewegt werden. Eine spezielle Form der azimutalen Montierung ist die Dobson Montierung.

Äquatoriale Montierungen

Bei der äquatorialen (parallaktischen) Montierung werden die beiden Achsen parallel zur Erdachse gekippt. So muss nur noch eine Achse bewegt werden, um ein Objekt am Himmel verfolgen zu können. Ein weiterer Vorteil dieses Montierungstyps ist, dass das Teleskop die Drehung des Objektes mitmacht, es entsteht keine Bildfelddrehung. Aus diesem Grund sind äquatoriale Montierungen bei der Langzeitfotographie fast unerlässlich.

Siehe auch

Weblinks

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