Protuberanzenansatz

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Schematische Darstellung der Komponenten eines Protuberanzenansatzes
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Schematische Darstellung der Komponenten eines Protuberanzenansatzes
Ein Protuberanzenansatz ist ein Zusatzinstrument zur Beobachtung der Sonne, speziell der Materieströme (Protuberanzen) am Rand der Sonnenscheibe. Der Protuberanzenansatz wird an den Okularauszug eines Teleskops angeschlossen. Eine Kegelblende, welche im Brennpunkt des Teleskops sitzt, schattet die Sonnenscheibe ab und erzeugt somit eine "künstliche" Sonnenfinsternis. Mit einem nachgeschalteten schmalbandigen Rotfilter, dass genau auf die Wassersofflinie (H-alpha, 656,41nm) abgestimmt ist, werden die Protuberanzen sichtbar gemacht.

Zur Projektion des Sonnenbildes auf dem Kegel ist eine Hilfsoptik eingefügt. Eine zusätzliche Irisblende blendet die unerwünschte Streuung des Fernrohrobjektivs aus.

Um die Sonnenscheibe exakt abdecken zu können, muss der Durchmesser der Kegelblende genau an die Brennweite des verwendeten Teleskops angepasst sein. Eine Anleitung zur Berechnung und zur empirischen Ermittlung zweier verschiedener Systeme sind in einer Excel Datei unseres Benutzers Zickzack zu finden: Protuberanzenansatz.xls.

Siehe auch

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