Wärmeleitfähigkeit

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Mit dem Begriff Wärmeleitfähigkeit bezeichnet man die Fähigkeit eines Festkörpers, einer Flüssigkeit oder eines Gases Wärme zu transportieren. Bezogen auf einen optischen Spiegel oder eine optische Linse sagt die Wärmeleitfähigkeit also aus, wie gut sich die Wärme im Glas verteilen kann und wie schnell das Material in der Lage ist die Wärme an die Umgebung abzugeben. Bei hoher Wärmeleitfähigkeit verteilt sich die Wärme schnell und die Optik kühlt schnell und gleichmäßig aus. Bei niedriger Wärmeleitfähigkeit verteilt sich die Wärme nur langsam die Optik kühlt zunächst nur von Außen ab. Im Inneren bleibt sie warm. Bei einem hohen Ausdehnungskoeffizienten kann dieser Zustand zu erheblichen Verformungen führen. Auch lokale Seeingeffekte an der Trennschicht zwischen warmen Spiegel und kalter Umgebungsluft bleiben bei einer niedrigen Wärmeleitfähigkeit des Objektivs länger bestehen.

Nachfolgend eine kleine Tabelle mit Werten für die Wärmeleitfähigkeit verschiedener gebräuchlicher Glassorten. Die Angabe der Wärmeleitfähigkeit erfolgt wie bei Festkörpern üblich in Watt je Meter mal Kelvin (W/m*K) also mit der sogenannten spezifische Wärmeleitfähigkeit (λ).


Material W/m*K
Fensterglas 0,8
BK7, Borofloat, Suprax 1,114
Duran 50, Pyrex 1,13
Quarzglas, Sital 1,38
Zerodur 1,46

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