Vorhin blätterte ich zufällig etwas im Werder-Wiki herum und fand in der Liste der Spieler in alphabetischer Reihenfolge unter ‘A’ nicht den Namen Richard Ackerschott. Gut, dachte ich mir, kein Problem, der Werder-Wiki ist noch ziemlich frisch, also fügte ich den Namen einfach mal ein. Nach kurzem Suchen im Internet fand ich auch noch ein paar biographische Daten. Ein nicht ganz unwichtiges Datum allerdings – nämlich Senses Todestag – fand ich nicht!
Für die etwas jüngeren Leser zwischendurch kurz der Hinweis, dass Richard Ackerschott einer der fünf Ehrenspielführer der ersten Mannschaft des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen ist. Zu seiner Zeit war er einer der populärsten Spieler der Oberliga und beginnenden Bundesliga. Außerdem ist Richard Ackerschott der einzige Trainer von Werder Bremen, der in seiner gesamten Amtszeit ungeschlagen blieb! (Naja, er saß am 02.03.1968 für genau ein Spiel auf der Trainerbank. Werder gewann dieses Spiel gegen den VfB Stuttgart auswärts mit 3:0) Und nun gibt es noch nicht einmal die Information, dass er gestorben ist? Nix zu der unwürdigen Entscheidung des DFB keine Gedenkminute zuzulassen, weil diese zu spät beantragt wurde? Echt nicht zu fassen!
Hier mal etwas Statistik mit der Suchmaschine Google:
Suche nach “Richard.Ackerschott”: 110 deutschsprachige Ergebnisse
OK, eine große Mehrheit der Treffer bezieht sich auf die Ernennung von Dieter Eilts, Dieter Burdenski oder Marco Bode zum Ehrenspielführer. Dabei werden dann auch nebenbei die drei anderen Ehrenspielführer genannt (Pico Schütz, Horst-Dieter Höttges, und Richard Ackerschott), Ziehen wir diese also bei der Suche ab erhalten wir:
Suche nach “Richard.Ackerschott -Schütz, -Höttges, -Burdenski, -Eilts, -Bode”: 27 deutschsprachige Ergebnisse, von denen die meisten Unterkategorieen in der Wikipedia und Seiten von Wikipedia-Clones sind.
Gerade einmal 27 Artikel, die sich ausschließlich mit Richard Ackerschott beschäftigen und kein einziger davon erwähnt, dass Richard “die Sense” Ackerschott am 31. März 2002 nach langer schwerer Krankheit verstorben ist…


Man merkt es deutlich am Fernsehprogramm, der Kampf um den großen Pott rückt langsam näher. Für diejenigen, denen die dazu gehörenden WM-Shows schon jetzt – knapp 3 Wochen vor dem Spektakel – auf den Senkel gehen, ein kleiner Lektüre-Tipp:
Ich, Artur, zwei Tickets von Sascha Zeus, Michael Wirbitzky
Artur Stukakoff möchte seinem Sohn, der am 9.Juni 2006 Geburtstag hat, eine Eintrittskarte zum Eröffnungsspiel schenken. Also schickt Artur eine E-Mail an das Organisationskomitee. Leider spricht Arthur nur mittelprächtig deutsch und zu allem Überfluss hat seine Tastatur auch noch ein Problem mit dem ‘f’, sodass es zu einigen hübschen Missverständnissen kommt. Daraus resultiert eine unglaubliche Geschichte um Intrigen, Sex, Geld, Korruption, Terrorismus und zumindest ein bisschen Fußball.
Eine nette Alternative für einen Abend ohne Ferseher. Hinzu kommt, dass der Verlag eine schön große Schrift gewählt hat um die knapp 200 Seiten voll zu bekommen – ich konntes das Buch problemlos ohne Brille lesen 
Buch: ISBN 340415484, Hörbuch-CD: ISBN 3785731353
Das Wetter ist zu mies, um im Garten zu buddeln, deshalb nehme ich mir heute endlich mal wieder den Rasentrecker – unser altes Schlachtross (Wheel Horse) – vor. Der Keilriemen für den Antrib scheint schlecht zu sein, das Lenkgeriebe knackt manchmal über und ich sollte wohl auch die Messer mal wieder schleifen. Um an das kaputte Lager am Lenkgeriebe heranzukommen muss leider der gesamte Aufbau abgenommen werden. Sicherheitshalber mache ich ein paar Fotos, um das hinterher auch alles wieder zusammen zu bekommen, ohne allzu viele Teile übrig zu behalten.
Gleich beim Abnehmen des Schneidwerks fällt mir auch noch das wackelige Lager einer Spannrolle auf, die den Keilriemen für den Antrieb der beiden Kreisel auf Spannung halten soll. Mit etwas Glück würde dieses Lager wohl noch eine Saison durchhalten, aber wenn ich schon mal dabei bin sollte ich es wohl auch gleich austauschen.
Obwohl die Aufbauten schon ewig nicht mehr runter waren, lassen sie sich relativ problemlos entfernen. Während des Schraubens überlege ich, ob ich gleich den Sitz etwas anheben soll, um die Sitzposition zu verbessern. Diese Idee muss aber noch ein wenig reifen.
Das Lager der Lenkstange im Bodenblech ist ausgeschlagen, deshalb fasst das Ritzel des Lenkgetriebes nicht mehr genau in die Zahnstange. Ich denke, ich werde einfach ein kleines Stück Blech von oben auf das Bodenblech schweißen um das Lager wieder zu stabilisieren.
Der Keilriemen für den Antrieb ist hin! Eigentlich ein Wunder, dass der Trecker überhaupt noch lief. Ich werde am Montag also einen neuen Keilriemen bestellen. Die Bezeichnung auf dem Alten lautet: A 2090 Ld / 13 x 2060 Li A81 r Ich hoffe mal, dass Heiko etwas damit anfangen kann.
Gestern las ich ganz zufällig den Artikel Schraubenzieher in der Wikipedia und musste unweigerlich schmunzelnd an meine Zeit in der Berufsschule denken. Dort hatte man mir mühsam eingebläut, dass man Schrauben nicht zieht, sondern dreht und dass das entsprechende Werkzeug deshalb gefälligst nicht als Schraubenzieher sondern als Schraubendreher bezeichnet werden muss. Irgendwie kam mir das schon damals etwas spanisch vor, weil Ein Zitronenfalter ja nun mal auch keine Zitronen… Und überhaupt, warum soll man ein Gerät, mit dem man Schrauben anziehen kann nicht Schraubenzieher nennen dürfen? Naja, damals hatte ich offenbar doch keine Lust diese Diskussion bis zum bitteren Ende durchzufechten. Schade eigentlich, denn der Artikel in der Wikipedia nennt nun endlich Roß und Reiter:
Zu Anfang hieß das entsprechende Werkzeug Schraubenzieher. Dieser Begriff hatte das Einziehen bzw. Festziehen einer Holzschraube im Holz zum Ursprung. (Eisenschrauben kamen erst mit der industriellen Revolution in größerem Maße auf.)
Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gibt es zunehmend Versuche von Sprachpuristen, den ursprünglichen Begriff durch den “richtigen” Begriff Schraubendreher zu ersetzen. Ursache dafür könnte eine Bedeutungsverengung von “ziehen” auf “etwas herausziehen” in der Umgangssprache sein, so dass der ursprüngliche Begriff fälschlicherweise mit dem Herausziehen einer Schraube assoziiert wird, was jedoch ursprünglich nie gemeint war. Anziehen bedeutet Drehmoment ausüben. Der Begriff Anzugsmoment ist bis heute erheblich weiter verbreitet als Andrehmoment.
Der Begriff Schraubendreher hat sich bis jetzt daher nicht richtig durchsetzen können, so dass die beiden Bezeichnungen derzeit weitestgehend synonym verwendet werden.
Wie recht sie doch haben, die Herren Autoren! Das Wort Schraubendreher ist damit aus meinem aktiven Wortschatz gestrichen! Und überhaupt, was ist eigentlich ein Imbusschlüssel?