Eigentlich ist das Thema Medienforum NRW und die dort geäußerten Meinungen hoch qualifizierter Medien-Profis ja schon hinreichend in der Blogospäre behandelt worden. Eine kleine Anmerkung sei mir aber noch gestattet.
Wie ich u.a. im Blog Indiskretion Ehrensache lesen musste, hat auch die neue Intendantin des WDR Monika Piel auf dem Medienforum ihre Kompetenzen in Sachen Web-2.0 eindrucksvoll unter Beweis gestellt:
Ohnehin habe sie sich dieses Webzwei angeschaut und das seinen nur sich ausziehende Hausfrauen vor künstlichen Pflanzen.
Hmm, einen der WDR-Blogs verfolge ich ziemlich regelmäßig, weil er sich in der Blogroll unseres Garten-Blogs befindet. Unglaublich, wie naturgetreu sie die künstlichen Pflanzen beim WDR inzwischen hinbekommen. Den Blogpost, in dem sich die Hausfrau auszog, muss ich aber leider übersehen haben.
Aus den letzten Äußerung von Stephan Holthoff-Pförtner schließe ich, dass die klassischen Medien nun doch etwas Bammel vor der zahlenmäßigen Übermacht der Blogospäre bekommen. Herr Holthoff-Pförtner ist Bevollmächtigter der Funke-Familie, die wiederum eine der Eigentümerfamilien der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) ist. Auf dem Medienforums NRW verkündete Herr Holthoff-Pförtner offenbar vom Podium die Meinung, dass Blogger nicht den Schutz von Artikel 5 des Grundgesetzes verdienen.
Wow – erst mal sacken lassen…
Wenn ich Herrn Holthoff-Pförtner jetzt also richtig verstehe, dann sollte Artikel 5 etwa in der folgenden Weise geändert werden:
Jeder Nichtblogger hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet außer bei Bloggern nicht statt.
Als Blogger schmeichelt es mir schon etwas, von Herrn Holthoff-Pförtner derartig ernst genommen zu werden. Trotzdem beschleicht einen bei sowas doch ein etwas ungutes Gefühl. Ich hoffe Herr Holthoff-Pförtner wird in den nächsten Tagen näher erläutern, in welcher Weise er Artikel 5 des Grundgesetzes reformieren möchte.
via Indiskretion Ehrensache
Nach einer Studie des Vermarkters Sportfive ist Werder Bremen der beliebteste Klub der deutschen Fußball-Bundesliga. Hochgerechnet mögen 27,51 Millionen die Bremer. Auf den weiteren Plätzen rangieren der FC Schalke 04 mit 22.26 Millionen und Bayern München mit 21,92 Millionen.
Na sieste, wenigstens ein Titel für die Bremer
Siehe auch:
Die traditionelle Kohltour der Bröger fand in diesem Jahr erst im Juni statt, weil unserem amtierenden Kohlkönig Klaus der Sinn mehr nach Spargel stand – eine ausgezeichnete Wahl, wie allgemein zustimmend bemerkt wurde. Leider konnte aus diesem Grund aber kein neuer Kohlkönig in Amt und Würden gesetzt werden. Das Brögerende wird deshalb ein Jahr lang von Spargelkönigin Ute regiert.
Nachtrag: Sag mal hat eigentlich irgendwer ein paar schöne Fotos auf Seebachs Saal gemacht? Ich hab’ scheinbar vor Hunger ganz vergessen zu fotografieren.

Siehe auch:
Ehrlich gesagt ist es mit persönlich ganz und gar schnurz, ob jemand zum Frühstück Marmelade auf sein Brötchen schmiert, oder Käse drauf legt. Eigentlich ist es mir sogar schnurz, wenn dem Weserkurier in der Sauregurkenzeit nichts besseres einfällt, als im Sportteil auf einer halben Seite darüber rumzulamentieren, dass durchschnittlich einer von elf Männern heimlich Marmelade zu sich nimmt. Richtig peinlich wird die Sache aber, wenn sowieso gerade einem Spieler vorgeworfen wird Marmelade zu essen, er dies aber vehement bestreitet. Soll man da wirklich glauben, dass Herr Plaschke ganz zufällig auf dieses Thema gestoßen ist? Hat da vielleicht die Käseindustie ihre Hand im Spiel?
Siehe auch:
- Weserkurier von heute: Den Schein waren